Songtext:
Der Tag liegt hinter mir, ein lautes Echo
Die Aktenberge hoch, der Kopf noch voll von dem Gefecht
Die Tür fällt sanft ins Schloss, der Boden knarrt ganz leise
Jetzt nur noch Stille suchen, ganz behutsam, Schritt für Schritt
Die Kaffeemaschine summt ein tiefes, warmes Lied
Der Duft steigt auf, ein Anker, der die Hektik von mir zieht.
Abendblau füllt das Glas, die Stadt wird langsam stumm
Ein tiefer Atemzug, ich dreh‘ mich einmal um
Die Tasse in der Hand, die Wärme auf der Haut
Ich lass‘ die Bilder zieh’n, was gestern war, ist abgebaut
Abendblau, Abendblau, der Himmel malt die Ruh‘.
Ich stell‘ mich ans Fenster, seh‘ die Lichter langsam an
Wie Sterne auf dem Boden, wo der Alltag heut‘ begann
Die Wolken ziehen vorüber, zart wie gemalt, in Violett
Die Fassaden schlafen ein, die Welt macht sich jetzt bettfertig
Kein Klingeln, keine Pflicht, nur der leise Wind im Laub
Die Anspannung weicht, wird zu leichtem, feinem Staub.
Abendblau füllt das Glas, die Stadt wird langsam stumm
Ein tiefer Atemzug, ich dreh‘ mich einmal um
Die Tasse in der Hand, die Wärme auf der Haut
Ich lass‘ die Bilder zieh’n, was gestern war, ist abgebaut
Abendblau, Abendblau, der Himmel malt die Ruh‘.
Minimaler Beat im Ohr, ein sanfter, tiefer Puls
Der Rhythmus des Moments, der alles Überflüssige auslöscht
Ich bin jetzt hier, ganz klar, die Gedanken werden rein
Lass‘ die Schwere los, atme tief das Licht herein.
Abendblau füllt das Glas, die Stadt wird langsam stumm
Ein tiefer Atemzug, ich dreh‘ mich einmal um
Die Tasse in der Hand, die Wärme auf der Haut
Ich lass‘ die Bilder zieh’n, was gestern war, ist abgebaut
Abendblau, Abendblau, der Himmel malt die Ruh‘.Die Nacht kommt leis‘ herein, ganz sacht und ohne Hast
Der letzte Schluck ist leer, ein Moment, der ewig hält.
Abendblau… Ruh‘.
